Dank FREIE WÄHLER Änderungsantrag zum Haushaltsplan 2024: Freibad-Zuschüsse steigen in Landau und Mengeringhausen um 10.000 Euro

Die Freibäder Landau und Mengeringhausen bekamen in der Vergangenheit einen Zuschuss in Höhe von gesamt 44.000 €. Seitens der beiden Fördervereine, die den Fortbetrieb der Freibäder garantieren, wurde eine Erhöhung der Beträge bereits in der Vergangenheit mehrfach gewünscht.

Daher stellten die FREIEN WÄHLER im Rahmen der Haushaltsdebatte 2024 den Antrag, den beiden Fördervereinen eine Erhöhung der Fördergelder von jeweils 10.000 € zu gewähren.

Die Begründung lag darin, dass beispielsweise seit 20 Jahren dem Förderverein Mengeringhausen 30.000 € gewährt werden. Seitdem sind die Unterhaltskosten stetig gestiegen. In der zu Ende gegangenen Saison mussten die Mengeringhäuser allein ca. 30.000 € für ihre Energierechnung aufwenden - und dass trotz Solarthermieanlage! Würde man im Hinblick auf die Fördersumme die Inflationsrate von Deutschland einberechnen, so ergäbe sich nun eine Summe in Höhe von ca. 44,400 € für Mengeringhausen.

Trotz angespannter Haushaltslage ist es den FREIEN WÄHLERN Bad Arolsen wichtig, die beiden Bäder aufrechtzuerhalten. Sie dienen nicht nur als Freizeitanlage. Kindern und Jugendlichen muss es ermöglicht werden, das Schwimmen zu erlernen.

Schwimmbad Antrag

 Zitate zur Debatte im Bad Arolser Stadtparlament (Quelle WLZ):

Er habe selbst gesehen, mit welchem Eifer die Vereinsmitglieder bauliche Verbesserungen vornähmen, stellte SPD-Sprecher Ulrich Fiedler anerkennend fest. Dennoch falle es ihm schwer, den anderen Vereinen im Stadtgebiet zu erklären, warum die Freibäder so sehr bevorzugt werden.

Dagegen argumentierte Johannes Rodewyk von den Grünen, dass die Freibadvereine einen wertvollen Beitrag für die Freizeitgestaltung von Familien im Sommer und für die Schwimmförderung leisteten. Sein Sohn Finn Rodewyk (FDP) verwies darauf, dass nach 20 Jahren ein Inflationsausgleich fällig sei.

Aus Sicht der CDU-Fraktion sprach sich Uwe Gottmann für eine Erhöhung der Förderung aus. Innerhalb von 20 Jahren habe sich ein enormer Kaufkraftverlust angehäuft. Da müsse im Sinne des Erhalts der Freibäder gehandelt werden. Gottmann: „Als vor 20 Jahren das Freizeitbad Arobella in Betrieb ging, haben wohl viel geglaubt, dass sich die Fördervereine der beiden Freibäder schon bald auflösen würden. Keiner hätte damals geglaubt, dass die Vereine auch 20 Jahre später noch sehr aktiv sein würden.“

Gegen die Erhöhung der beiden Förderansätze um jeweils 10.000 € sprach sich Elmar Kottenstede von der OFFENEN LISTE aus. Als Ortsvorsteher wisse er, wie es sich anfühle, dass sämtliche Wünsche aus den Stadtteilen vom Magistrat gestrichen wurden. Deshalb sei er dagegen, „einfach mal so“ die Zuschüsse für zwei ausgewählte Vereine zu erhöhen.

Das städtische Defizit wird dadurch größer. Daher sprach sich Bürgermeister Marko Lambion dagegen aus. FW-Fraktionssprecher Thorsten Reuter zeigte Möglichkeiten auf, um diese Kosten aufzufangen (siehe weitere Berichte). In der anschließenden Abstimmung votierten für die Erhöhung 16 Stadtverordnete - dagegen elf - drei enthielten sich.

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